WK-Reform „WKO 4.0“ im Nationalrat beschlossen

Unternehmer werden um 100 Millionen Euro entlastet, darüber hinaus sollen den WKO-Mitgliedern zusätzliche Leistungen in der Höhe von 34 Millionen Euro zukommen.

„Wir fördern damit Investitionen und senken die Lohnnebenkosten. Alle Mitglieder, ob groß oder klein, werden von dieser Reform profitieren“, so Präsident Josef Herk, gf. Landesgruppenobmann des Wirtschaftsbund Steiermark.

Die Mitglieder der WKO werden mit 1. Jänner 2019 um bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr entlastet. Im Detail bedeutet das:

  • die Senkung der Kammerumlage 1 (KU 1), die auf Vorsteuerbasis berechnet wird, um insgesamt 15 Millionen Euro
  • keine Belastung mehr von Investitionen – Entlastung um insgesamt 20 Millionen Euro
  • die Senkung der Kammerumlage 2 (KU 2), die auf Basis der Lohnsumme berechnet wird, um 17 Millionen Euro
  • Darüber hinaus erfolgt ebenfalls eine Entlastung von Gründern: Sie müssen im ersten Jahr nach der Gründung keine Grundumlage zahlen.
  • Als weitere Maßnahme zur Entlastung der Betriebe steht die Abschaffung von Mehrfach-Grundumlagen pro Fachorganisation, das bedeutet, dass pro Fachgruppe in Zukunft nur noch maximal eine Grundumlage anfällt.

Mit der Entlastung der Mitgliedsbetriebe sowie den im Wirtschaftsparlament der WKÖ beschlossenen neuen Serviceangeboten ist die Wirtschaftskammerorganisation die dynamische und innovative Interessenvertretung der heimischen Wirtschaft.

von Kurt Egger

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