• businesslounge
  • epu
  • gruender
  • kaderschmiede
  • kmu
  • mc
  • seniorenrat
  • unimc
  • unternehmerin
  • WB Impuls Seminare
Newsletter

Billig muss nicht unbedingt das Beste sein!

GR Gerhard Pürcher
GR Gerhard Pürcher

Wo verbringen Unternehmer aus der Sparte Gewerbe und Handwerk einen großen Brocken ihrer Arbeitszeit? Die Antwort ärgert vor allem Unternehmer Gerhard Pürcher, Gemeinderat und Wirtschaftsbund-Funktionär aus Bad Aussee. „Wir Unternehmer werden oft vom Amtsschimmel hinter den Schreibtisch gefesselt. Die Bürokratie nimmt immer mehr und mehr zu – da gibt es Förderungen, wo sich der bürokratische Aufwand im Vergleich zum Fördertopf ja gar nicht mehr rechnet. Auch im Bereich der Organisation brauchen wir neue Ansätze“, so Pürcher, der hier gleich vorschlägt die Meisterprüfungen direkt in den Lehrbetrieben abzuhalten. „Jetzt müssen unsere Lehrlinge immer nach Graz zur Prüfung fahren – könnte die Prüfung direkt vor Ort abgenommen werden, würde das viel Zeit und Geld sparen“, so Pürcher. Die Wirtschaft vor Ort ist dem Spenglermeister überhaupt ein großes Anliegen. „Vor allem, wenn es um die Vergabe bei öffentlichen Aufträgen geht. Hier wird immer noch der Billigstbieter bevorzugt, obwohl hier nicht immer Top Qualität gewährleistet wird. Das schadet vor allem der regionalen Wirtschaft – denn an einem Auftrag – beispielsweise im Baugewerbe hängen ja sehr viele regionale Zulieferer – das geht bis zum Bäcker, bei dem sich die Arbeiter dann ihre Jause abholen“, erklärt Pürcher. Teuer ist es laut Pürcher zumindest nicht, sich in der Wirtschaftskammer für seine Unternehmerkollegen zu engagieren – deswegen macht er sich auch für Präsident Ulfried Hainzl und sein Team bei den nächsten Wirtschaftskammer-Wahlen vom 28. Februar bis zum 2. März 2010 stark. „Der Wirtschaftsbund schickt nur Kandidaten rund um Präsident Hainzl ins Rennen, die über ihre Fachbereiche sehr gut bescheid wissen – als Unternehmer will man sich ja auch nicht billig, sondern bestmöglich vertreten wissen, deswegen engagiere ich mich für den Wirtschaftsbund“, so Pürcher abschließend.