Karl Turza ist Innungsmeister der Fleischer in der Wirtschaftskammer Steiermark. In dieser Funktion setzt er sich über den Wirtschaftsbund für seine Unternehmerkollegen ein. Besonderes Anliegen: Jugendbausbildung. „Wir haben immer weniger Lehrlinge. Aber anstatt zu jammern, dass immer weniger Jugendliche vorstellig werden, suche ich den Kontakt umgekehrt zur jungen Generation. Da werden Schulen besucht, da gibt es sehr viele intensive Gespräche zwischen Lehrern, Eltern und Schülern“, so Turza. Größter Erfolg war bislang die Installierung einer Ausbildungsstätte in Gleinstätten. „Das hat an die 30 Jahre gedauert – aber Hartnäckigkeit zahlt sich eben aus“, schmunzelt Turza. Hartnäckig will der Innungsmeister auch bleiben, wenn es um das Image der Lehre geht. "Der Meister hat heute nicht mehr den Stellenwert wie ein akademischer Titel – da muss allerdings ein Umdenken kommen – ich merke das ja auch immer wieder, wie erstaunt die Jugendlichen in den Schulen sind, wenn ich ihnen von den vielseitigen Möglichkeiten durch Karriere mit Lehre erzähle. Viele kennen die Vorteile nicht – auch nicht beim Studium – aber Magister klingt leider besser als Meister – obwohl die Aufstiegschancen beim Meister enorm vielschichtig sind“, erklärt Turza immer wieder gerne.
Angehende Meister und Unternehmen sollen – geht es nach Turza eine angemessene Vertretung haben: „Durch den Wirtschaftsbund ist das ja auch möglich, deswegen engagiere ich mich auch für Präsident Ulfried Hainzl und seine 71 Spitzen bei der WK-Wahl vom 28. Februar bis zum 2. März 2010. Weil dieser Einsatz ja einem gesamten Team – und damit auch jenen Unternehmen gilt, die ich vertrete. Ich bin mir sicher – Hainzl und sein Team bringen neuen und guten Schwung in die Kammer!“
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