Josef Sommer glaubt an Innovation – vor allem an seine Region. In Radkersburg und Bad Radkserburg sieht er allerdings ein großes Problem. „Unser Standort braucht kräftige Unterstützung, damit wir auch in der Zukunft wettbewerbsfähig bleiben, Jungendliche ausbilden und Arbeit geben können. Neben dem Gesundheitstourismus muss es noch ein zweites Standbein in der Region geben – außerdem sehe ich Innenstädte in ernster Gefahr“, resümiert Sommer. Grund dafür ist einmal mehr der Wildwuchs auf der grünen Wiese. „Hier muss man doch etwas für die schönen Altstadtzentren tun. Diese sind nicht nur ein schöner Anblick, sowie kulturelles Erbe – gerade in der Innenstadt wird das Leben zum Erlebnis“, so Sommer. Doch die Altstadt ist teuer – das Angebot an Geschäftsflächen ist zwar gut – doch günstiger ist es für Jungunternehmer scheinbar sich an der Peripherie anzusiedeln. Sommer kennt die Gründe dafür: „Da geht es vor allem um lange und schwierige Behördenverfahren, außerdem wird keine aktive Ansiedelungspolitik forciert“. Sommer plädiert für einen guten Mix aus Geschäften und Dienstleistern in der Innenstadt – schließlich könne die Sparte, die heute noch unter der Krise leidet, morgen jene Sparte sein, die durch Innovation die Wirtschaft in der gesamten Region ankurbelt. „Ich fordere eine ordentliche Planung in Punkto Flächenwidmung und besser Unterstützung für all jene Betriebe, die sich in der Innenstadt ansiedeln wollen“, so Sommer. Unterstützt wird die Belebung der Innenstädte bereits von WK-Präsident Ulfried Hainzl. „Hier sind meine Anliegen in sicheren Händen – deswegen unterstütze ich Hainzl und sein Wirtschaftsbund-Team bei der WK-Wahl vom 28. Februar bis zum 2. März!“
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