Eduard Schreiner ist Bestatter. Als Verantwortungsträger im Wirtschaftsbund möchte er vor allem die Last der Bürokratie bestatten. „Was den Unternehmern sehr weh tut – wenn jemand ohne Gewerbeberechtigung Arbeiten durchführt, sich selbst quasi Unternehmer schimpft, aber durch schlechte Qualität einen gesamten Berufsstand in Verruf bringt. Da gibt es viele Gewerbetouristen, die sich quasi ansiedeln und jenen, die brav Steuern und Abgaben zahlen Arbeit wegnehmen und unsere Qualität beschmutzen. Das geht so nicht – da müssen wir einschreiten“, fordert Schreiner. Auf der anderen Seite fordert Schreiner massive Erleichterungen für die Betriebe. „Bei der wachsenden Bürokratie kommen immer neue Regeln dazu – vor allem, wenn man Mitarbeiter geringfügig anstellen will wird das System immer komplizierter – auf der Strecke bleiben dann Unternehmen und potenzielle Mitarbeiter, die aber aufgrund der Komplexität dann doch keine Stelle bekommen“, so Schreiners Kritik. Weil kritisieren alleine nicht reicht engagiert sich Schreiner in der Wirtschaftskammer: „Weil ich der Überzeugung bin, dass wir nur gemeinsam etwas schaffen können. Das Kammersystem ist dafür ja sehr gut geeignet – denn durch die Pflichtmitgliedschaft engagiert sich jeder und alle greifen zusammen – die einen eher aktiv – die anderen eher passiv“. In der Zukunft soll die WK aber noch leichtfüßiger werden. „Das funktioniert bestimmt durch unseren neuen Präsident Ulfried Hainzl. Er bringt neuen Schwung in die Wirtschaftskammer – damit auch in Zukunft Entlastung und Vereinfachung die neue Leichtigkeit des Unternehmerseins fördert, unterstütze ich Hainzl und sein Team der 71 Spitzen bei der WK-Wahl vom 28. Februar bis zum 2. März 2010!“
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