In der Wirtschaft gibt es keine leeren Versprechungen – das gesprochene Wort in der Wirtschaft gilt – und so hält es auch der Wirtschaftsbund (WB).
„Zwei der wichtigsten Bedrohungen im Jahr 2010, die Kreditklemme infolge von Basel II und erschwerte Finanzierungsbedingungen konnten gebannt werden“, freut sich der österreichische Wirtschaftsbund-Präsident Dr. Christoph Leitl. So wird bei der Bonitätsbewertung im Rahmen von Basel II ab 2010 der gesamte Konjunkturzyklus einbezogen, nicht nur das Krisenjahr 2009. Außerdem wurden Erleichterungen bei den ERP-Kreditprogrammen noch Mitte Dezember 2009 umgesetzt. „Konnte der Wirtschaftsbund in den letzten fünf Jahren eine ordentliche Erfolgsbilanz in Punkto Entlasten statt Belasten erreichen, lautet das Motto auch in Zukunft ganz einfach: Entlasten – Vereinfachen – Ankurbeln. Der Wirtschaftsbund setzt also weiter auf das EVA-Prinzip“, so Leitl.
„Auch die steirische Wirtschaftskammer hat sofort auf die Wirtschaftskrise reagiert. Wir haben sehr früh mit eigenen Programmen, wie der Bonitätsberatung und verschärfter Servicierung in den Regionalstellen begonnen“, so Ulfried Hainzl, steirischer WK-Präsident und Wirtschaftsbund-Spitzenkandidat für die WK-Wahlen. Beide Präsidenten zeigen sich zufrieden über die erfolgreiche Umsetzungsbilanz des WB: „Drei Schwerpunkte haben die vergangene Funktionsperiode dominiert. Einerseits ging es darum, den Unternehmerinnen und Unternehmern eine bessere soziale Absicherung zu ermöglichen – etwa durch eine Arbeitslosenversicherung auch für Selbständige, die Abfertigung `Neu` für Selbstständige ohne Mehrkosten und eine attraktive Kranken-Zusatzversicherung“, betont Leitl. „Die zweite wichtige Errungenschaft war die Entlastung der Betriebe – etwa durch die Abschaffung der Erbschafts- und Schenkungssteuer, die Senkung der Körperschaftssteuer und die Gleichstellung von Selbständigen und Unselbstständigen mit dem 13. und 14. Gehalt. Außerdem umgesetzt: verbesserte Chancen für KMU bei der öffentlichen Auftragsvergabe, eine neue Förderung für die thermische Sanierung von Betrieben und die Befreiung der Lohnebenkosten für den ersten Mitarbeiter. Der Wirtschaftsbund steht zu seinem Wort – unsere Versprechen an die Wirtschaft sind realistisch und für uns bindend“, so Hainzls Resümee.
Gezielte Wachstumsimpulse im Jahr 2010 sollen das Fundament für eine erfolgreiche Positionierung Österreichs und der Steiermark im Spitzenfeld Europas schaffen.
„Österreich braucht jetzt weitgehende Systemveränderungen und Systemverbesserungen, damit wir als Wirtschaftsstandort weiterhin international wettbewerbsfähig bleiben“, so Leitl. In dieselbe Kerbe schlägt hier Ulfried Hainzl: „Ich fordere ein breites Umdenken von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Es kann nicht sein, dass wir uns Strukturen leisten, die in der Monarchie mit ihren 78 Millionen Einwohnern nicht notwendig waren. Ich weiß aus Erfahrung, dass eine große Reform weh tut, aber das muss angegangen werden!“ WB-Obmann LR Buchmann erteilt neuen Steuern ebenfalls eine klare Absage: „Es geht jetzt keinesfalls darum, täglich neue Steuern zu erfinden und den Leistungsträgern ins Säckel zu greifen. Entlasten statt Belasten lautet die Devise!“
Sechs Milliarden Euro könnten pro Jahr ab 2013 in der Staats-, Schul- und Gesundheitsverwaltung eingespart werden –und trotzdem hätte Österreich in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Verwaltung nicht das günstigste, sondern das Beste System!
Leistung muss sich wieder lohnen, unternehmerische Werte müssen wieder an Bedeutung gewinnen. Auf Basis dieser neuen Wertehaltung wurde im WB ein neues Umsetzungspaket geschnürt. „Es geht jetzt darum, langfristig Arbeitsplätze und Wohlstand zu sichern. Wir sind die Antreiber zur Lösung von noch kommenden Herausforderungen. Wir reden die Wirtschaft oder das heurige Jahr nicht krank, wir packen an“, so Leitl. „Daher stehen konkrete Wachstumsimpulse wie die thermische Sanierung, der Handwerkerbonus, Qualifikationsmaßnahmen am Arbeitsmarkt und Arbeitszeitflexibilisierung, Arbeitsplätze zu schaffen und damit die Budgetsanierung seriös anzugehen an oberster Stelle. Neuen Steuern erteilen wir ganz klar eine Absage, sondern fordern eine Entlastung der Leistungsträger“, stellt Buchmann fest.
Hainzl unterstreicht diese Absage: „Unsere Betriebe wollen Leistungsträger und keine. Lastesel sein, für die kommenden Jahre erwarten sich drei Viertel der Unternehmer steuerliche Entlastungen, sowie Hilfe bei Förderungen und Weiterbildungsangebote. Diesem Anspruch wollen wir natürlich gerecht werden.“

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