Der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes,
Abg. z. NR Peter Haubner, spricht sich gegen eine pauschale
Kriminalisierung der österreichischen Unternehmerinnen und
Unternehmer aus: "Die mittelständische Wirtschaft gehört in Sachen
Steuerlast zu den Zugpferden Österreichs. Durch ihre Leistungen
erwirtschaften sie rund 75 Prozent des Steueraufkommens." Haubner
sieht in der Wirtschaft auch in Zukunft einen verlässlicher Beitrags-
und Steuerzahler: "Es besteht kein Anlass für die Behauptung, dass
die österreichische Wirtschaft aus Abgaben- und Steuerhinterzieher
bestünde. Unsere 400.000 Betriebe sind keine säumigen Beitragszahler.
Im Gegenteil: Sie nehmen ihre soziale Verantwortung wahr, wie nicht
zuletzt die gerade veröffentlichten Zahlen des Sozial- und
Arbeitsministeriums zeigen ", betonte Haubner.
"Die Unternehmerinnen und Unternehmer finanzieren zwei Drittel aller
Beiträge des heimischen Sozial- und Gesundheitssystem", führt Haubner
aus. "Die Dienstgeberbeiträge unter anderem für Kranken,- Pensions-
und Unfall- und Arbeitslosenversicherung betrugen 2009 25,76 Mrd.
Euro, die Dienstnehmerbeiträge beliefen sich auf 14,5 Mrd. Euro. Die
Einbringungsquote von über 99 Prozent für alle neuen Bundesländer
zeigt, dass nahezu die gesamten Arbeitgeberbeiträge pünktlich an die
jeweiligen Krankenkassen überwiesen werden."
"Unsere kleinen und mittelständischen Unternehmerinnen und
Unternehmer erarbeiten täglich die Grundlage für Wachstum und
Wohlstand in Österreich. Daher müssen die Rahmenbedingungen für
unsere Wirtschaft weiterhin unter dem Motto
Entlasten - Vereinfachen - Ankurbeln? verbessert werden. Denn gerade
in einer wirtschaftlich herausfordernden Situation brauchen wir eine
starke mittelständische Wirtschaft.", so Haubner abschließend.
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