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Hermann Schützenhöfer und sein Team: „Wir sind der Mehrheit auf den Fersen“

Fotohinweis: Michele Pauty
Fotohinweis: Michele Pauty

Franz Voves hat seine Chance gehabt – und nicht genutzt!

Mit seinem Regierungsteam Kristina Edlinger-Ploder, Christian Buchmann und Hans Seitinger sowie dem Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl trat der Spitzenkandidat der Steirischen Volkspartei, Landeshauptmann – Stv. Hermann Schützenhöfer am 23. September noch einmal vor die Presse.

Schützenhöfer präzisierte am Karmeliterplatz nochmals sein Programm für die kommende Legislaturperiode. „Wir sind der Mehrheit auf den Fersen. Als Herausforderer spüre ich große Zustimmung. Die Steiermark  kann mehr. Wir haben bisher die Themen bestimmt! Ich werde nach der Wahl ein Weiß-Grünes Bündnis vorschlagen, in dem ich alle Parteien einlade, mitzuarbeiten und Verantwortung zu tragen“, erneuerte Schützenhöfer seinen Vorschlag, den er schon am Sonntag im ORF ausführte.

Thema Nr. 1 sind für Schützenhöfer Green Jobs, die 17.500 neue Arbeitsplätze bedeuteten. „Wir wollen Energieunabhängigkeit und mit Erneuerbarer Energie die Wirtschaft weiter entwickeln.“

Er habe die Sicherheit in den Vordergrund gestellt und von der Innenministerin 300 zusätzliche Polizisten für die Steiermark bekommen.

Was den Arbeitsmarkt betreffe müsse sich Leistung wieder lohnen. „Ich möchte, dass die Steiermark wieder um Platz 1 kämpft und in Wien Gehör findet.“

Christian Buchmann, zuständig für Wirtschaft und Finanzen, stellte bei 1.000 Betriebsbesuchen fest: „Franz Voves hat seine Chance gehabt, aber nicht genutzt.“ Buchmann nennt als Ziel die Sanierung des Landeshaushaltes. „Wir müssen auch die Förderungen auf den Prüfstand stellen.“

Kristina Edlinger-Ploder strebt eine Steigerung der Forschungsquote auf  5 Prozent  an und möchte einen regionalen Bildungsplan für die Steiermark erstellen.

Eine Ankurbelung der Holzwirtschaft und damit eine Steigerung der Beschäftigten in diesem Segment auf 70.000 Mitarbeiter zählt zu Johann Seitingers fixen Plänen. Stolz ist er auf die europaweit strengste Gentechnikverordnung. „Mit einem Energieschwerpunkt und dem Lebensmittelschwerpunkt bieten sich unserem Land Riesenchancen.“

Bgm. Siegfried Nagl präsentierte sich als Mitglied des Schützenhöfer-Teams, was sich auch auf den Wahlplakaten wieder spiegelt: „Wir brauchen als Kommune gute und verlässliche Partner. Die Regierungsmitglieder der ÖVP haben sich als solche erwiesen. Schützenhöfer hat mich immer unterstützt, während der Landeshauptmann die Menschen beleidigt hat.“