Wirtschaftsbund erringt bedeutenden Sieg für steirische Unternehmen
„Die Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung ist ein schöner Erfolg für den Wirtschaftsbund und ein wichtiges Signal für die Klein- und Mittelunternehmen in den Regionen“, kommentiert Landesgruppenobmann LR Dr. Christian Buchmann die heutige Änderung des Bundesvergabegesetzes im Ministerrat. Das seit 2009 praktizierte vereinfachte Vergabeverfahren, welches unter großer Mithilfe von Bezirksgruppenobmann KoR Johann Lampl initiiert wurde, geht somit in die vom Wirtschaftsbund Steiermark geforderte Verlängerung. „Ich finde es prinzipiell gut, wenn die Maßnahme wieder um ein weiteres Jahr verlängert wurde, aber nun ist es an der Zeit, dass wir den nächsten Schritt gehen: Die Schwellenwertverordnung muss zu einem dauerhaften Instrument werden“, fordert Lampl das Ende der Befristung.
Durch die Schwellenwerte-Verordnung können Bund, Länder und Gemeinden Aufträge bis zu einem Wert von 100.000 Euro bzw. von 1 Million Euro für das so genannte nicht-offene Verfahren ohne Bekanntmachung direkt an geeignete Unternehmen vergeben und ersparen sich somit teure und langwierige Vergabeverfahren. Durch diese Vereinfachung profitieren vor allem Klein- und Mittelunternehmen in den Regionen.
„Die unkomplizierte Vergabe von Aufträgen wirkt wie ein Konjunkturpaket und stärkt die Wertschöpfung und Kaufkraft in den Regionen. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten braucht es rasche Verfahrensabwicklungen, weniger Bürokratie und Rechtssicherheit“, fordert Buchmann weitere Reformen ein.
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