„Eigentlich kommen die Aussagen von Nabg. Spindelberger von der SPÖ für mich wenig überraschend“, resümiert WB-Direktor Jakob Taibinger. „Die SPÖ konzentriert sich in wirtsc.haftlich turbulenten Zeiten auf ein Gegeneinander statt Miteinander. Angefangen bei der Diskussion um Besteuerung von Leistungsträgern bis hin jetzt zur Suche eines billigen Sündenbocks bezüglich GKK-Schulden“, erklärt Taibinger.
Stein des Anstoßes ist eine Aussendung von Spindelberger, in der er die Unternehmen beschuldigt, bei der GKK 154,7 Millionen Schulden offen zu haben – dabei geht es um jene Beiträge, die Unternehmer für ihre Mitarbeiter zahlen.
„Eins und Eins macht nun mal nicht drei – Herr Spindelberger soll genau überprüfen, durch welche Zahlen er Unternehmer - allerdings völlig zu Unrecht an den Pranger stellen will. Fest steht: 99,8 Prozent der Unternehmer zahlen nämlich ihre Beiträge. Nur von 0,21% Unternehmen sind die Beiträge noch offen – dabei hat Spindelberger lediglich einen Stichtag ausgesucht – ob einen Tag danach alle Beträge eingelangt sind lässt sich so nicht sagen. Generell zahlen unsere steirischen Unternehmer pflichtbewusst ihre Beiträge – vor allem weil ja auch Verzugszinsen zu zahlen sind“, erklärt der WB-Direktor Taibinger schließt ja nicht aus, dass es auch schwarze Schafe gebe – allerdings – werden Beträge von Unternehmen nicht gezahlt, dann ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen wie Konkurs oder Zahlungsunfähigkeit, aber nicht aus Faulheit oder wie von der SPÖ unterstellten Bereicherungssucht. Abschließend rät Taibinger Spindelberger fürs nächste Mal die Daten von seinem Kollegen Pesserl (Obmann der GKK) genauer zu überprüfen und keine voreiligen Schüsse zu ziehen.
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