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WB kürt Landessieger von „Wirtschaft in der Region“!

Fast 200 WiR-Ideen wurden eingereicht – 8 Landessieger gekürt!

Es war spannend bis zum Schluss – von den sensationellen rund 200 Einreichungen zum Ideenwettbewerb „Wirtschaft in der Region“ des Wirtschaftsbund wurden 8 Projekte beim Wahlkampfauftakt „Auf Leitln“ letzten Freitag in der Hitzendorfer Kirschenhalle gekürt. „WiR soll die regionale Wirtschaft noch enger zusammenrücken lassen. Der Wirtschaftsbund hat ein halbes Jahr nach den besten Ideen und Kooperationen zwischen Unternehmen und Gemeinden gesucht. Die Preise wurden in zwei Kategorien vergeben. Kategorie A zeichnet Projekte aus, die bereits umgesetzt wurden, Kategorie B will Projekte aus der Ideenschublade zur Umsetzung bringen“, erklärt WB-Direktor Jakob Taibinger. Über die zahlreichen Einreichungen und 8 Landessieger freuten sich WB-Präsident Christoph Leitl, WB-Spitzenkandidat WK Präsident Ulfried Hainzl, WB-Obmann Christian Buchmann und LH Stv. Hermann Schützenhöfer.

Das sind die 8 Landessieger

Andreas Schirmböck wurde für sein Konzept: Vernetzte Bücherei in der Kleinregion ausgezeichnet. Jolanta Paltauf könnte sich in der Kategorie B über einen Preis zum Projekt: Kreative Querdenker treffen innovative Wirtschaft freuen. Der heurige Lehrlingstag am Kulm von Hubert Neuper fand sich ebenso unter den Preisträgern. Dass neue Energieformen jetzt besonders boomen konnte Erwin Stubenschrott mit seinem Siegerprojekt: Zuerst – Zukunftsorientiertes Energie- und Rohstoffzentrum Steiermark unter Beweis stellen. Nina Popp setzte auf Weiblichkeit – mit Erfolg – ihr Projekt female enterprises, bei dem Frauen Ideen und Erfahrung ins Management bringen konnte mit Charme punkten. Die Wirtschaftsregion Eibiswald versorgte Mag. Christoph Kovacic mit seinem innovativen Projekt 47° Nord – grenzüberschreitendes Impulszentrum. Mit So.Si.WE sorgt Walter Ederer für Sonne und Sicherheit in der Südweststeiermark. Das Projekt Gesundheitsportal Pölstal – das Lebensquellental von Chrisitan Czerny wurde ebenfalls in der Kategorie B mit einem Preis ausgezeichnet. Alle Projektinfos im Detail finden Sie auf www.wirtschaftsbund.st

Und wer wird Bundessieger?

Am 28. Jänner werden die Bundessieger in Wien ausgezeichnet – die 8 Landessieger werden dann gegen 1150 eingereichte Projekte antreten. „Wir sind zuversichtlich, dass unter den 12 Bundessiegern steirische Innovation zu finden sein wird“, so WB-Obmann Buchmann abschließend.

 

8 Landessieger:

 

• Projekt: KONZEPT: VERNETZTE BÜCHEREI DER KLEINREGION

Vorname: Andreas
Nachname: Schimböck

Es beschreibt die Idee, bestehende Gemeindebüchereinen virtuell aber auch real miteinander zu vernetzen. Für die Betreiber der Büchereien einer Kleinregion sollen sich somit zahlreiche Synergie-Effekte einstellen. Das Angebot für den Leser, erweitert sich schlagartig und wird einfach per Internet zugänglich. Stöbern in der Bücherei wird unabhängig von Öffnungszeiten möglich.
Neben dem erleichterten Zugang zur Bücherei sollen begleitende Maßnahmen gesetzt werden, die zum Ziel haben, dass Bücher wieder etwas moderner werden. Durch die Schaffung einer zentralen Mediendatenbank sollen Defizite im Angebot besser erkennbar gemacht werden, die Angebotserweiterung kann somit auf die Bedürfnisse der angesprochenen Zielgruppen abgestimmt werden.

 

• Projekt: Kreative Querdenker treffen Innovative Wirtschaft

Vorname: Jolanta
Nachname: Paltauf

Ziel des Projektes ist es den steirischen produzierenden Unternehmen die Chance zu geben, durch einen kreativen Wissens- und Ideentransfer(Firmen- & Produktpräsentation, Konzeptentwicklung) ihr innovatives Potenzial selbstbewusst nach außen tragen zu lernen. Ziel ist die Vernetzung der Wirtschaft und den kreativen Querdenkern.

 

• Projekt: Lehrlingstag am Kulm

Vorname: Bernhard
Nachname: Michelitsch

Im Rahmenprogramm des FIS- Skiflug Weltcups findet am 7. Jänner während der größten Naturflugschanze der Welt ein Lehrlingstag statt. Auf diesen Tag werden Lehrlinge auf den Kulm eingeladen und haben die Möglichkeit beim Einfliegen zu zu schauen, an einer Schanzenführung und mit österreichischen Top- Springern zusammen zu treffen. Dabei soll einer Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen jungen Menschen im Mittelpunkt stehen, die in ihrem jeweiligen Beruf Höchstleistungen vollbringen.

 

 Projekt: ZUERST - ZUkunftsorientiertes Energie- und Rohstoffzentrum ST. Margarethen

Vorname: Erwin
Nachname: Stubenschrott

Das Projekt ZUERST baut auf den Ergebnissen der für die Oststeiermark durchgeführten Studie KOMEOS auf. Im Rahmen dieser Studie wurden verschiedene Modellsituationen für multifunktionale Energiezentren konzipiert, die für die Umsetzung in der ländlichen Region geeignet sind. Dabei wurde die Modellsituation der Multi-Energiezentren grundsätzlich auf verschiedene „Technologiemodule“, wie Biomasseheizanlagen, Biogasanlagen, Holzvergasung und Energetische Nutzung von Pflanzenöltechnologie, aufgebaut bzw. wurde auf Kombinationen der Module und Nutzungsweisen abgestellt.

 

• Projekt: female enterprises

Vorname: Nina
Nachname: Popp

Frauen entwickeln Ideen, engagieren sich selbständig in der Wirtschaft, bringen weibliche Erfahrung und Kompetenz ins Management und beweisen Ausdauer in nachhaltigen Prozessen. Um diese Potenziale erfolgreich wirtschaftlich zu nutzen, sind neue Rahmenbedingungen notwendig. Genau dort setzt female enterprises an.
Von Unternehmerinnen konzipiert, bietet das innovative Pilotprojekt Unternehmerinnen und Gründerinnen in den unterschiedlichsten Phasen ihrer Selbständigkeit nachhaltige Unterstützung.

 

• Projekt: Wirtschaftsregion Eibiswald- 47 Grad Nord- grenzüberschreitendes Impulszentrum

Vorname: Christoph
Nachname: Kovacic

Grenzüberschreitendes Impulszentrum
Kommunalsteuersplitting anhand der Wirtschaftsregion Eibiswald

 

• Projekt: So.Si.WE Sonne und Sicherheit in der Südweststeiermark

Vorname: Walter
Nachname: Ederer

Innovative Produkte aus Energie, Umwelt und Sicherheit im regionalen Hoffnungsmarkt gemeinsam zu plazieren.
Schaffung eines regionalen und überregionalen Netzwerkes, indem das bereits bestehende Netzwerk der einzelnen Firmen zusammengeschlossen wird um gemeinsam die vorhandenen Synergien optimal ausnutzen zu können. Gleichzeitig werden wir auch durch das Zusammenlegen von gemeinsamen Aktivitäten und dem Ausschöpfen der gemeinsamen Synergien Kosteneinsparungen und Effektivitätssteigerungen erzielen.

 

• Projekt: Gesundheitstal Pölstal - Das Lebensquellental

Vorname: Christian
Nachname: Czerny

Die Region „Pölstal“ (8 Gemeinden) verfügt aus touristischer Sicht über zahlreiche Stärken, Potentiale und Angebote, die jedoch bisher regional kaum vernetzt und wenig spezifisch ausgerichtet waren. Es fehlte an einer integrativen Strategie für die gesamte Region, die eine klare Stoßrichtung inkl. Spezialisierungen/Schwerpunkten und Zielen definiert.
Anstoß dafür, diese neue Strategie auf das Motto „Gesundheitstal“ auszurichten, war die Privatinitiative eines Unternehmers aus Pusterwald, der seit 2006 die Idee eines Rehabilitationszentrums zur Behandlung von chronifizierten Schmerzpatienten verfolgt. Weitere Projektinitiativen, wie das Erholungs-/Therapiezentrum St. Georg
(Hippotherapie) in Oberzeiring, sowie Einrichtungen zum Thema „Gewichtsbalance“ (St. Johann/Tauern) und Stressabbau (St. Oswald-Möderbrugg) folgten. Diese in Österreich nahezu einzigartigen Projekte eröffnen – vor allem als Gesamtangebot – sehr gute Vermarktungschancen im touristischen Bereich (Gesundheit gilt als „Megatrend“ des 3. Jahrtausends).