Großer Erfolg für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Steiermark. In der dritten Ausschreibung des Kompetenzzentrenprogramms des Bundes (COMET) wurden am 25. Februar 2010 vier weitere steirische Projekte genehmigt. „Mit nunmehr 21 Kompetenzzentren festigt die Steiermark ihre Position als innovativstes Bundesland Österreichs“, freut sich WB-Obmann und Wirtschafts- und Innovationslandesrat
Dr. Christian Buchmann.
„Die Kompetenzzentren sind ein entscheidender Motor des steirischen Innovationssystems. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass die Steiermark mit 4,3% die höchste regionale Forschungs- und Entwicklungsquote Österreichs hat und damit auch im europäischen Spitzenfeld liegt“, so Buchmann.
Die Steiermark hält mit 21 von 46 Kompetenzzentren die Spitzenposition in Österreich. Drei der fünf größten österreichischen Kompetenzzentren (K2-Zentren) sind in der Steiermark. In den K2-Zentren wird internationale Spitzenforschung betrieben. Außerdem haben fünf K1-Zentren und acht K-Projekte ihren Hauptstandort in der Steiermark. An weiteren fünf Kompetenzzentren ist die Steiermark beteiligt.
Der Bund fördert Kompetenzzentren im Rahmen des COMET-Programms (Competence Centers for Excellent Technologies). In allen bisherigen Ausschreibungen ging die Steiermark als erfolgreichstes Bundesland hervor. Am 25. Februar 2010 wurden vier weitere K-Projekte in der Steiermark genehmigt. Das Wirtschaftsressort des Landes investiert bis 2016 100 Millionen Euro in die steirischen Kompetenzzentren. „Durch die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft können rasch innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entwickelt werden. Das stärkt den Standort Steiermark und macht ihn für internationale Unternehmen und Spitzenforscher attraktiv“, ist Buchmann überzeugt.
Derzeit arbeiten 736 MitarbeiterInnen in den steirischen Kompetenzzentren, rund 130 Dissertationen und Diplomarbeiten wurden bisher in den K-Zentren abgeschlossen. 426 Unternehmen (94 aus der Steiermark) sind als Partner an den steirischen Kompetenzzentren beteiligt. Unter ihnen sind zahlreiche Global Player wie Audi, BMW, Pfizer oder Roche.
„Wir wollen in Zukunft unsere Spitzenposition bei F&E-Aufwendungen absichern und uns weiterhin an den europäischen Top-Regionen orientieren. Ich möchte die Steiermark international als exzellenten Innovationsstandort positionieren“, erklärt Buchmann abschließend.
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