Die internationale Rating-Agentur Standard & Poor´s (S&P) bestätigt für 2009 das Kreditrating der Steiermark „AA+, mit stabilem Ausblick“. Die Prüfer kündigen aber an, dass das Rating mittelfristig wegen der steigenden Schulden herabgestuft werden könnte. „Das beweist, dass Maßnahmen wie die 3-prozentige Schuldenbremse ab 2011 dringend erforderlich sind“, hält Buchmann fest.
Seit 2001 wird die Steiermark von Standard & Poor´s bewertet.
Die Bewertung für 2009 lautet (wie seit 2001): AA+, Ausblick stabil.
Standard & Poor´s weist aber, wie bereits im Rating 2008, ausdrücklich darauf hin, dass das Rating mittelfristig herabgestuft werden könnte, wenn das strukturelle Defizit im Landeshaushalt nicht bekämpft wird und der Schuldenstand rasant steigt. „Ein niedrigeres Rating schadet der Attraktivität des Standortes Steiermark – alle Mitglieder der Landesregierung sind gefordert, gegen die Verschuldung des Landes anzukämpfen“, so der WB-Obmann.
Die von Buchmann geforderte und am Montag in der Landesregierung beschlossene Schuldenbremse wird von S&P im Bericht positiv bewertet. Mit der Schuldenbremse ist sichergestellt, dass die Neuverschuldung ab 2011 nicht mehr als 3 Prozent des jeweiligen Landeshaushaltes beträgt. „Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen. Wenn wir jetzt nicht entschlossen handeln, droht die Verschuldung des Landes von derzeit 1,672 Milliarden Euro auf 4,2 Milliarden Euro im Jahr 2013 zu explodieren“, rechnet der Finanzlandesrat vor. „Die Schuldenbremse verhindert ab 2011 eine grenzenlose Neuverschuldung und ist daher auch für die gute Bonität der Steiermark unverzichtbar“, so Buchmann abschließend.
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