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WB-Obmann Buchmann: „Steirisches Transferkonto bringt wirtschaftliche Treffsicherheit!“

Transferkonto für Leistungs- und Verteilungsgerechtigkeit

Das steirische Modell eines Transferkontos wurde heute in einer Pressekonferenz von VP-Klubobmann Christopher Drexler vorgestellt. Bei der Wirtschaft stößt der Vorschlag auf helle Ohren: „Das Transferkonto dient maßgeblich der Leistungs- und Verteilungsgerechtigkeit in der Steiermark. Es gibt den Steirerinnen und Steirern genaue Information über die Höhe und Anzahl der konsumierten Transferleistungen, außerdem wird so die Treffsicherheit der Transfers genau festgestellt“, lobt WB-Obmann Christian Buchmann das Modell. Neben der Treffsicherheit gibt es für Buchmann weitere Vorteile: „Wir können somit Armutsfallen feststellen, bevor sie zuschnappen, außerdem wissen wir, wo wir in der Landespolitik wichtige Reformen umsetzen und nachbessern müssen“, so Buchmann. Den Bürgern kommt hier vor allem eine Erleichterung bei der Antragstellung und bei der Abwicklung der Beihilfen zu Gute – das Land bekommt im Sinne des Bürokratieabbaus ein besseres Controlling – Doppelförderungen können außerdem vermieden werden.

Transparenz ist im Interesse Aller!

Diese Vorteile sieht auch Finanzstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka, der heute zu Gast im Wirtschaftsbund Steiermark war. „Jeder Österreicher weiß genau, welche Steuern gezahlt werden. Den Meisten ist aber unbekannt, welche Transferleistungen sie überhaupt bekommen. Auch der Mittestland – der ja Träger der meisten Steuern ist profitiert von vielen Transferzahlungen. Die Transparenz muss daher im Interesse von allen Bürgern sein, denn dadurch wird ja auch die Bereitschaft erhöht, durch Steuern einen Beitrag für unser dichtes Netz in Punkto Soziales und Gesundheit zu leisten!“, so Reinhold Lopatka.