Riesen Andrang bei Station 20 des „Club 1“ bei Wirtschaftsbund on Tour. Nationalratsabgeordneter Jochen Pack war stolz mehr als 100 UnternehmerInnen aus Hartberg bei der gestrigen Abendveranstaltung des WB am Pöllauberg im Seminarhotel Retter begrüßen zu dürfen.
Hartbergs Wirtschaft zeigte sich nicht nur am Abend stark vertreten, am Tourtag konnten sich WB-Spitzenkandidat WK-Präsident Ulfried Hainzl und die Vizepräsidenten Regina Friedrich und Benedikt Bittmann von der geballten Kraft und Motivation der Hartberger Betriebe überzeugen. „Diese Leistung muss natürlich auch belohnt werden. Wir werden dafür sorgen, dass es jetzt ums Wachstum geht. Mit unserem Programm EVA – Entlasten-Vereinfachen-Ankurbeln werden wir jetzt dafür sorgen, dass unsere Klein- und Mittelbetriebe jetzt nicht mit neuen Steuern belastet werden. Außerdem kurbeln wir an: Mit dem Handwerkerbonus und dem Vorsteuerabzug für alle betrieblich genutzten PKW werden wir vor allem die kleinsten Unternehmen entlasten. Zwei Beispiele von vielen Ideen, die keine exorbitanten Mehrkosten verursachen. Im Gegenteil – wir schlagen vor, was wir uns leisten können und auch wirklich entlastet“, so Hainzl. Unbequem deutlich will er gemeinsam mit dem Präsidium rund um Friedrich und Bittmann und mit allen Fachorganisationen die steirischen Unternehmer vertreten. „Damit das möglich ist brauchen wir viele Botschafter des Unternehmertums, die uns einen starken Auftrag geben“, so Hainzl.
„Welche Grenzen darf Regionalentwicklung überschreiten“, fragte der Moderator des „Club 1“ – Jakob Taibinger das Podium. WK-Regionalstellenobmann Siegfried Breiner lud alle UnternehmerInnen ein, sich einzubringen: „Wenn wir an unseren Gemeindegrenzen Halt machen, dann sind wir fehl am Platz.“, so Breiner. Dass der Hartberger Tourismus vielfältig ist, unterstrich Nationalratsabgeordneter Jochen Pack: „Wir haben sehr viele touristische Leitbetriebe, die der Region Aufschwung geben. Unsere guten Konzepte sind ein guter Motor für die Regionalentwicklung“, so Pack. Damit die Regionalentwicklung in Punkto Erreichbarkeit punktet, setzt sich Vizepräsidentin Regina Friedrich für die Infrastruktur ein: „In der Vergangenheit wurde hier viel versäumt. Wir müssen jetzt in eine funktionierende Infrastruktur investieren – dabei geht es nicht nur um die Straße, es geht auch um die Bildung. Im Bildungsbereich sind wir bereits federführend mit unserem Bildungsscheck für Unternehmer und dem breiten Angebot besonders für die junge Generation am WIFI und am Campus 02“, so Friedrich. Erreichbar soll auch die Verwaltung für den Menschen sein: „Auch auf regionaler Ebene müssen wir an einer effizienteren und schlankeren Verwaltung arbeiten. Wenn ich von Jungunternehmern höre, die vier Monate nach Betriebsöffnung noch keine Rechnung stellen können, weil die dafür notwendige UID-Nummer noch nicht ausgestellt wurde, dann können wir nur noch schärfer eine umfassende Verwaltungsreform fordern“, so Hainzl. Hier müsse ohne Tabus an einem straffen und leistungsfähigen Konzept nahe am Menschen gearbeitet werden. Raumordnung ist auch ein wichtiges Stichwort für Friedrich: „Wenn eine Region lebenswert ist, dann muss sie erhalten bleiben. Es gibt eine Novelle zum Raumordnungsgesetz, hier sind wir gerade am Finalisieren. Hier wollen wir künftig vor allem die Ortszentren stärken. Dem Einkaufszentrum auf der grünen Wiese wird es jetzt schwer gemacht!“, so Friedrich.
Insgesamt gilt auch für die regionale Wirtschaft und regionale Entwicklung: Wachstum ist der Motor der Wirtschaft. Hainzl und Friedrich nahmen an diesem viele Aufträge der Hartberger Unternehmer mit nach Hause. Die Umsetzung und Aufarbeitung hat bereits begonnen!
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