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WB-Spitzenkandidat Ulfried Hainzl: Entlastung ist das Gebot der Stunde!

WB-Bezirkstour in Graz-Umgebung

Station 14 der WB-Bezirkstour durch die Steiermark. Diesmal lud der „Club 1“ nach Gratkorn. Am Podium diskutierten WB-Spitzenkandidat WK-Präsident Ulfried Hainzl und seine Vizepräsidenten Regina Friedrich und Benedikt Bittmann gemeinsam mit WB-Obmann LR Christian Buchmann und WB-Bezirksobmann Josef Eibinger über die Ankurbelung des Standortes Graz-Umgebung.

Wachstum ist der Motor für den Aufschwung! 

Hainzl erteilte gleich zu Beginn der Diskussion all jenen, die jetzt neue Steuern erfinden wollen eine klare Absage: „Entlastung ist nun das Gebot der Stunde. Wir müssen das zarte Konjunkturpflänzchen in der Steiermark gut pflegen und müssen uns davor hüten, die Leistungsträger der Gesellschaft – die steirischen KMU mit weiteren Steuern zu belasten!“ Die Zeche für Bankensteuer oder Reichensteuer würde ohnehin wieder der Steuerzahler berappen müssen. Buchmann sprach sich für eindeutige Investitionen in den Standort aus: „Geld ausgeben ja, aber wenn dann richtig. Der Kurs der Vernunft sieht nur Investitionen vor, die nachhaltig die Wirtschaft beleben!“ In Punkto Infrastruktur und Standort Graz-Umgebung ließ Buchmann eines wissen: „Jetzt gilt es von politischer Seite zu verhindern, dass die Lufthansa den Steuerzahler noch einmal zur Kassa bittet. Die Flugverbindung Wien-Graz muss ohne Mitgift der Steirerinnen und Steirer überleben können!“ Verhindern will man auch eine mögliche Schließung von bereits seit Jahren angesiedelten Betrieben in Graz-Umgebung: „Der aktuelle Entwurf des IG-L könnte zahlreiche Betriebe in Graz-Umgebung zur Strecke bringen. Hier gilt unser Einsatz wichtige Arbeitsplätze, vor allem in wirtschaftlich turbulenten Zeiten, in der Region zu halten“, so Bittmann. „Graz-Umgebung soll weiterhin ein attraktiver Standort sein, deswegen setze ich mich täglich für unsere Betriebe gegen den Amtsschimmel zur Wehr. Betriebsansiedelungen schwer gemacht? Wenn es um den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen geht, kann ich schon unbequem deutlich werden“, überzeugte Eibinger. Bequem sollen es die Betriebe aber in Punkto Weiterbildung haben: „Mit dem Bildungsscheck für Unternehmer und dem reichhaltigen Bildungsangebot für Arbeitnehmer in der WK setzen wir auch in den nächsten fünf Jahren Maßstäbe, die den Wirtschaftsstandort ankurbeln“, so Friedrich. „Entlasten – Vereinfache – Ankurbeln ist unser Arbeitsprogramm – hier gilt unser Einsatz dem Standort und den Unternehmern, damit auch weiterhin ein fairer Wettbewerb sichergestellt ist“, so Hainzl abschließend.