Station 13 des WB „Club 1“ in Mürzzuschlag. Der Wirtschaftsbund hatte zur Diskussion geladen. Über den Semmeringbasistunnel und welche wirtschaftlichen Projekte dadurch auf Schiene gebracht werden können diskutierten WB-Spitzenkandidat WK-Präsident Ulfried Hainzl, WB-Obmann Christian Buchmann, WK-Vizepräsidentin Regina Friedrich, WB-Verantwortungsträger in Sachen Semmeringbasistunnel Gerhard Gobiet und WK-Regionalstellenobmann Stellvertreter Peter Täubl.
Gleich zu Beginn der Diskussion warnte Hainzl vor Anschlägen auf das zarte Konjunkturpflänzchen in der Steiermark: „Wer jetzt über Belastung nachdenkt, über Vermögenssteuern oder Bankensteuern, der greift den Leistungsträgern – der Wirtschaft ins Säckel und vernichtet jegliche Aussicht auf Wachstum!“, so Hainzl, der alle UnternehmerInnen einlud, im Unternehmen der Unternehmer – in der WK Botschafter der steirischen Wirtschaft zu werden und dem Wirtschaftsbund einen ordentlichen Arbeitsauftrag zu erteilen. Einen ordentlichen Auftrag erhofft sich die Mürzzuschlager Wirtschaft auch durch den Bau des Semmeringbasistunnels. Täubl zeigt schon jetzt bei Infoveranstaltungen die vielfältigen Möglichkeiten für die regionale Wirtschaft: „Wir bleiben vor allem jetzt für unsere KMU in der Region am Ball, um Aufträge hier bei uns zu vergeben!“ Friedrich, selbst in einem Frächterunternehmen zu Hause, entkräftete alle Befürchtungen in Punkto Konkurrenzkampf Schiene versus Straße: „Es geht ja nicht nur um Semmering- und Koralmtunnel, sondern um einen ganzen Korridor. Das ist die Chance für neue Märkte. Wir brauchen zur Erschließung neuer Märkte eine gute Infrastruktur und hier ist die Bahn ein optimaler Partner!“, so Friedrich. Neue Märkte bringen Geld – wie kann der Wirtschaftsbund hier Lobbying betreiben – die Antwort wusste Buchmann: „Ich selbst werde in Brüssel „ein-eindeutig“ argumentieren, warum der Semmeringbasistunnel für die Region Mürzzuschlag unbedingt notwendig ist! Die Unternehmer aus der Region haben Innovation serienmäßig bewiesen – bringen wir diese Innovation auf Schiene!“ In Punkto Aufschwung vom EPU bis zum KMU pochte Hainzl noch einmal auf regionale Vergabe: „Der Bestbieter kommt meist aus der Region – bei öffentlichen Ausschreibungen nehme ich alle Beteiligten in die Pflicht Aufträge im Subunternehmertum in der Region zu halten! Der Bestbieter trägt zum Wachstum bei und bringt schon während der Bauzeit Arbeit und Wohlstand in die Region – dafür werden wir kämpfen – mit ehrlichem Herzen und guten Gewissen für die Region“, so Hainzl abschließend.
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