Tag 2 der Wirtschaftsbund-Bezirkstour rund um die WK-Wahlen. WB-Spitzenkandidat WK-Präsident Ulfried Hainzl ist heute den ganzen Tag im Bezirk Murau unterwegs. Vom EPU bis zum industriellen Leitbetrieb standen zahlreiche Betriebsbesuche am Programm. Besonders beeindruckt war Hainzl vom unternehmerischen Optimismus in der Region: „Probleme wird es im unternehmerischen Alltag immer wieder geben, das kann ich als Unternehmer bestätigen. Allerdings ist mir weder bei den regionalen EPUs, noch bei den Industriebetrieben Jammern untergekommen“, so Hainzl. Stolz sind die Murauer Betriebe vor allem auf ihre schöne Innenstadt. „Die Murauer Innenstadt ist ein Juwel, welches wir unbedingt pflegen müssen“, ist sich Hainzl sicher.
Beim heutigen Presselunch wurden vor allem regionale Leitprojekte, wie der Tourismus oder die Holzwirtschaft gemeinsam mit WB-Obmann Anton Schwaiger, Bürgermeister Alois Gruber, Karl Schmidhofer (Fachgruppenobmann der Seilbahnen), Adolf Lercher (Vorsteher Tourismus Regionalstelle Murtal), Vbgm. Herbert Ofner und Baumeister Ing. Herbert Ofner diskutiert. Hainzl betonte die Notwendigkeit der regionalen Zusammenarbeit: „Regionalität muss wieder einen höheren Stellenwert bekommen. Vor allem bei regionalen Vergabeverfahren geht es jetzt darum, die regionalen Klein- und Mittelbetriebe stärker zu berücksichtigen. Hier muss eindeutig der Bestbieter zum Zug kommen und nicht der Billigstbieter. Man muss jetzt zusammenführen, was zusammengehört – nämlich die Wirtschaft mit der Region, in der sie zu Hause ist! Die Wirtschaftskammer und mein Team können hier vor allem in Punkto Qualität eine groß angelegte Offensive starten. Das ist uns bereits mit dem Meistergütesiegel gelungen. Das muss aber auch im Bereich der Lehre und der damit verbundenen Imageverbesserung weiter vorangetrieben werden“, so Hainzl. Mehr Effizienz forderte Hainzl auch im Bereich der regionalen Verwaltung ein: „Die Verwaltung muss günstiger und straffer werden. Die Verwaltung muss um den Menschen herum gebildet werden, damit sie brauchbar ist – derzeit ist davon noch zu wenig zu spüren“, so Hainzl, der versprach in Sachen Verwaltung unbequem deutlich am Ball zu bleiben.
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