Der Wirtschaftsbund ist derzeit in den steirischen Bezirken on Tour – zweiter Schauplatz war Judenburg. Im Schloss Gabelhofen diskutierten die WB-Spitzenkandidaten WK-Präsident Ulfried Hainzl, WK-Vizepräsidentin Regina Friedrich, Vizebürgermeister Wolfgang Toperczer und WB-Bezirksobmann Robert Zotter über die Grenzen der Regionalentwicklung.
Ulfried Hainzl fasste dabei den klaren Unternehmerauftrag an die WK zusammen: „Die WK steht vor allem in der Regionalentwicklung für die regionalen Unternehmer ganz nah am Kunden – vom EPU bis zu den großen Leitbetrieben der Region haben wir einen klaren Auftrag, die Rahmenbedingungen verbessern, um für Entlastung zu sorgen. Hier darf es praktisch keine Grenzen geben. Daneben zählt für uns Interessenvertretung, Service und Bildung!“ Regina Friedrich schlägt in dieselbe Kerbe: „Die heimischen Unternehmen sind gewillt, neue Wege zu beschreiten und beweisen täglich Innovationskraft. Bei unseren Betriebsbesuchen auf der Tour sehen wir das Engagement hautnah. Unternehmer sind mutig genug, Chancen zu nutzen – damit sind alle Unternehmer gemeint – vom EPU bis zum KMU!“. Hainzl will keinen Unternehmer ausschließen – für den WB-Spitzenkandidaten gilt – je mehr Unternehmer, desto besser. Und: die Wirtschaft ist für Hainzl nicht trennbar, vor allem für die EPU hat die WK gemeinsam mit dem Wirtschaftsbund in den letzten Jahren viel umgesetzt – von der sozialen Absicherung, über die Arbeitslosenversicherung bis hin zum EPU-Tag der WK. Hier betonte vor allem Friedrich noch einmal die Serviceleistungen der WK – unter der Hotline 601 601 wird mit Rat und Tat geholfen – und das mit Garantie!
Vizebürgermeister Toperczer und WB-Bezirksobmann Zotter sprachen davon, die Dinge für die Region unbedingt im unternehmerischen Sinn anzupacken. „Wir Unternehmer wissen, dass handeln und nicht abwarten zählt. Verfahren, die die Region bremsen, müssen beschleunigt werden, denn wenn man sich beispielsweise für die Infrastruktur der Region stark macht, dann kommt der Fortschritt dem Standort, aber vor allem ALLEN zu Gute. Lebensqualität wird durch die Wirtschaft geschaffen, diese darf aber nicht ausgebremst werden“, so Zotter. „Ein regionales Leitbild darf nicht zum Leidbild werden“, warnte Toperczer, der alle Unternehmer einlud für die Region aktiv zu werden. Diesen Aufruf bekräftigte Ulfried Hainzl: „Wir brauchen Politiker, die entscheiden. Wir brauchen auch unbequem deutliche Menschen, die den Finger in die Wunden legen, damit Leistung für ALLE sicher gestellt wird. Jetzt ist die Zeit für Reformen – es geht nicht darum die Unternehmer weiter zu belasten, sondern für einen schlanken Staat zu sorgen – damit die Entlastung bei allen ankommt“, so Hainzl abschließend.
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