Seit letzter Woche ist der Wirtschaftsbund on Tour. Die vierte Bezirksstation war heute Graz Umgebung. Beim „Club 1“ wurde wieder mit unternehmerischer Leidenschaft diskutiert – diesmal ging es um die Frage: Was braucht der Standort Steiermark und die Wirtschaft im Bezirk am dringendsten? WB-Spitzenkandidat WK-Präsident Ulfried Hainzl und die Vizepräsidenten Regina Friedrich und Benedikt Bittmann hatten klare Lösungen parat.
Hainzl, Friedrich und Bittmann waren sich einig: Eine starke Wirtschaft braucht eine starke Vertretung: „Deswegen macht es mich besonders stolz, dass von unseren rund 2.000 Kandidaten des Wirtschaftsbund Steiermark 164 Persönlichkeiten aus dem Bezirk Graz Umgebung kommen“, so Hainzl.
Beschleunigung fordert WB-Bezirksobmann Josef Eibinger vor allem bei den Verfahren zu Betriebsansiedelungen bzw. bei Betriebserweiterungen ein. „Es geht jetzt um Effizienzsteigerung in Punkto Erreichbarkeit und Verwaltung. Vor allem den neuen Entwurf zum IG-L werden wir nicht passiv hinnehmen“, kündigte Hainzl an. „Eine Region kann sich nur dann entfalten, wenn Menschen dort arbeiten und wohnen können, daher darf gerade die Wirtschaft, die Arbeit schafft nicht ausgebremst werden“, mahnte Friedrich. In Punkto Umweltzonen hatte Bittmann ein eindeutiges Rezept: „Wenn man den Autoverkehr in und um Graz senken will, dann nicht durch Verbote, sondern durch attraktivere Park & Ride Angebote!“ Die Club 1 Diskussion fand nicht umsonst am Flughafen Graz statt: „Einer Finanzierung der AUA-Flüge von Graz nach Wien durch den Steuernzahler erteile ich eine klare Absage. Der Steuerzahler hat bereits für den Verkauf der AUA genug Geld in die Hand genommen“, so Hainzl. Der WB-Spitzenkandidat ist sich aber sicher: „Der Flughafen muss ein Garant für die Verbindung in die Welt sein – stellt die AUA diese Verbindung nicht her, wird der Markt für einen neuen Anbieter sorgen“, so Hainzl abschließend.
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