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Persoenliche Qualitaet - Seminare

WB-Tour Voitsberg: Grenzen existieren nur im Kopf!

Gemeindezusammenlegung – pro Weststeirercity?

Station 6 von Wirtschaftsbund on Tour. In Voitsberg wurde beim „Club 1“ des WB über das heiße Eisen „Gemeindezusammenlegung“ diskutiert. Am Podium: WB-Spitzenkandidat WK-Präsident Ulfried Hainzl, WB-Obmann LR Christian Buchmann, WB-Bezirksobmann Peter Kalcher und Unternehmerin Riki Vogl. Vogl brachte die Causa gleich auf den Punkt: „Grenzen existieren nur im Kopf!“ In den Köpfen der regionalen Bevölkerung existieren Grenzen scheinbar tatsächlich nicht: „Wir haben hier mehr als eine Umfrage am Tisch, die bestätigt, dass mehr als 75% der UnternehmerInnen eine Gemeindezusammenlegung befürworten“, so Peter Kalcher. Christian Buchmann forderte hier weitere Anreize: „Für regionale Zusammenschlüsse muss es vom Bund auch quasi finanziell eine Belohnung geben. Außerdem hat sich die Steiermark so toll entwickelt – es kann nicht sein, dass die Steiermark im Gegensatz zu Wien beim Finanzausgleich benachteiligt ist“, so Buchmann.

Der Finger in der Wunde Verwaltungsreform

WK-Präsident WB-Spitzenkandidat Ulfried Hainzl befürwortete in Punkto Gemeindezusammenlegung auch die Möglichkeit zu groß angelegten Reformen. „Wir leisten uns noch immer Strukturen in der Verwaltung, die viel zu teuer und zu wenig effizient sind. Reformen tun immer weh, wir brauchen aber jetzt Strukturen, die dem Menschen dienen. Eine Großregion, die sich gegenseitig konkurriert, dient weder der Bevölkerung noch den Unternehmen. Die Wirtschaftskammer hat sich bereits reformiert – und ist trotz Schlankheitskur noch effizienter am Kunden – am Unternehmer -  deswegen ist es gerade jetzt unbedingt notwendig in der Causa Raumordnung für Ordnung zu sorgen. Es kann nicht sein, dass die Einkaufszentren auf der Grünen Wiese so aggressiv werden, dass sie einzelne Ortschaften ausbluten“, so Hainzl.

Betriebe weiter belasten ist verantwortungslos!

Hainzl tritt vom 28. Feber bis zum 2. März 2010 bei den WK-Wahlen als Spitzenkandidat des WB an. Neben der Verwaltungsreform hat er sich mit seinem Team von rund 2.000 ehrenamtlichen Funktionären den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit ins Arbeitsprogramm geschrieben – außerdem kämpft er gemeinsam mit Christian Buchmann für mehr Leistungsgerechtigkeit. „Denn gerade jetzt ist es unverantwortlich neue Steuern zu erfinden, und den Steuerzahlern weiter ins Säckel zu greifen. Entlasten statt Belasten muss das Motto in wirtschaftlich turbulenten Zeiten sein“, so Hainzl und Buchmann abschließend.