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Wirtschaftsbund begrüßt Bekenntnis Prölls zu Sparmaßnahmen bei Strukturen

WB-Präsident Leitl erfreut über das Vorgehen des Finanzministers nach dem Motto "Erneuern statt Besteuern"

Der Österreichische Wirtschaftsbund begrüßt das deutliche Bekenntnis von Finanzminister Josef Pröll zu Sparmaßnahmen bei den Strukturen und gegen das "Durchwinken" von Steuererhöhungen. "Wenn der Finanzminister bekennt, dass sein Herz für das Sparen und nicht für Steuererhöhungen schlägt, dann sitzt sein Herz am richtigen Fleck", unterstreicht Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl.
 
Die Prioritätensetzung von Finanzminister Pröll mit dem Schwerpunkt auf Einsparungen sei zukunftsweisend und verantwortungsvoll. "Es ist sehr erfreulich, dass sich der Finanzminister das Motto 'Erneuern statt besteuern' klar auf die Fahnen heftet. Das lässt ein Budget erwarten, das die Weichen auf Wachstum und Erneuerung stellt", betont auch Wirtschaftsbund-Generalsekretär, Abg.z.NR Peter Haubner.
 
In Hinblick auf mögliche Einsparungspotenziale nennt Wirtschaftsbund-Präsident Leitl vor allem eine Verwaltungsreform sowie Effizienzsteigerungen in der Schulverwaltung und Einsparungen im Gesundheits- und Pensionssystemen. "Wir müssen die stillen Reserven aus der Verwaltung herausholen und unsere Systeme von Grund auf reformieren. Dieses Budget stellt eine entscheidende Wegmarke dar: Entweder wird Österreich auf einen nachhaltigen Wachstumspfad geführt oder wir verharren weiterhin in verkrusteten Strukturen. Das Bekenntnisse von Finanzminister Pröll zu Sparmaßnahmen bei den Strukturen war ein erster Schritt in Richtung Wachstum", so Leitl.
 
Neuen Steuern oder dem Erhöhen von bestehenden Steuern erteilt der Wirtschaftsbund eine klare Absage: "Wir brauchen keine neue Steuern, wenn wir die bekannten Reformpotenziale mutig umsetzen", bekräftigt der Wirtschaftsbund-Präsident abschließend.