Aktuelles zum COVID-19

Die Auswirkungen des Coronavirus treffen die heimische Wirtschaft und den Tourismus massiv. Bundes- und Landesregierung sind daher dabei, in Koordination mit der Europäischen Union, ein Paket zur Unterstützung unserer heimischen Unternehmen zu schnüren. Nach dem heutigen Gipfel der steirischen Landesregierung mit Vertretern der Sozialpartner betonten Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und WKO Steiermark-Präsident Josef Herk die Notwendigkeit, heimischen Betrieben rasch und effizient zu helfen. Ebenso notwendig sein werden aber auch mittelfristige Initiativen, um die Konjunktur nachhaltig anzukurbeln.

„Wir müssen die heimischen Unternehmen in dieser schwierigen Situation bestmöglich unterstützen. Dafür ist es wichtig, zusammen zu stehen und in enger Abstimmung mit dem Bund und der Europäischen Union vorzugehen. Es geht jetzt darum, alles dafür zu tun, dass Betriebe und damit Arbeitsplätze erhalten bleiben“, so Eibinger-Miedl und Herk.

In Abstimmung zwischen Bund und Land Steiermark werden aktuell folgende Maßnahmen gesetzt:

  • Von Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl wurde bereits eine gemeinsame Taskforce des Wirtschaftsressorts, der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG, des Internationalisierungscenters Steiermark sowie der Wirtschaftskammer Steiermark eingerichtet, die die Entwicklung laufend analysiert, notwendige Unterstützungsmaßnahmen erarbeitet und der Steiermärkischen Landesregierung sowie dem Bund zur Umsetzung vorschlägt. Es geht sowohl um finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für akut betroffene Betriebe als auch um Möglichkeiten zur Haftungsübernahme sowie mittelfristig wirksame Investitionsprogramme zur Wiederbelebung der Konjunktur.
  • Es finden derzeit laufende Abstimmungsgespräche mit dem Bund, allen Bundesländern und den Sozialpartnern statt, um rasche Gegenmaßnahmen zur Bewältigung der Krise einzuleiten.
  • Das Land Steiermark prüft, wie die geplanten Maßnahmen der EU- und Bundesebene auf Landesebene verstärkt und ergänzt werden können.
  • Für das bestehende Förderungsprogramm „Familien!Freundlich“ der SFG, mit dem die Einrichtung von Telearbeitsplätzen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kleinbetrieben gefördert wird, wird eine Aufstockung geprüft.
  • Für kommenden Montag lädt die Steirische Landesregierung Vertreterinnen und Vertreter des steirischen Bankensektors zu einem Abstimmungsgespräch, um die weitere Vorgehensweise der heimischen Banken und Kreditinstitute zu erörtern.

 

„Entscheidend ist, dass die Auswirkungen dieser Krise nicht zur existenziellen Belastung für Betriebe und Arbeitnehmer werden. Gemeinsam müssen wir alles dafür tun, unsere heimische Wirtschaft rasch zu unterstützen. Dazu gehören finanzielle Mittel genauso, wie unbürokratische Lösungen bei Kurzarbeit, Telearbeit oder Pflegeurlaub. Die Abstimmungen dazu laufen auf Hochtouren und in enger Abstimmung zwischen Landesregierung, Bundesregierung und den Sozialpartnern“, so Eibinger-Miedl und Herk abschließend.

 

von Lisa Wendler

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