Investitionen in Energieversorgung stärken den Standort und sichern Wettbewerbsfähigkeit
Graz, am 22. September 2026 // Sonderlandtag Die geplante Kapitalerhöhung der Energie Steiermark und das damit verbundene Investitionsprogramm von 5,8 Milliarden Euro bis 2035 sind aus Sicht des Wirtschaftsbundes ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Steiermark. Während das Land Mehrheitseigentümer bleibt, schaffen die Investitionen in Energieinfrastruktur die Grundlage für mehr Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und Beschäftigung. Leistungsfähige Netze und eine sichere Energieversorgung sind zentrale Voraussetzungen für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.
Die Steiermark braucht einen konsequenten Ausbau von Energieinfrastruktur, mehr heimische Energieerzeugung und zusätzliche Speicherkapazitäten. Wer diese Investitionen ermöglichen will, muss auch die Finanzierung sicherstellen. Für den Wirtschaftsbund steht dabei nicht die politische Debatte über Eigentumsfragen im Mittelpunkt, sondern die konkrete Wirkung für Unternehmer:innen.
„Unsere Unternehmen brauchen sichere Energieversorgung, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und eine moderne Infrastruktur. Nicht ideologische Debatten sichern Arbeitsplätze, sondern Investitionen in die Zukunft unseres Standortes„, so WB-Obmann Präsident Josef Herk.
Der Wirtschaftsbund erwartet sich insbesondere positive Effekte für regionale Zulieferbetriebe und eine Stärkung der heimischen Wertschöpfung. Milliardeninvestitionen in die Energieinfrastruktur bieten die Chance, Arbeitsplätze zu sichern, zusätzliche Aufträge für steirische Unternehmen zu schaffen und die wirtschaftliche Entwicklung in allen Regionen des Landes zu unterstützen.
Gleichzeitig verweist der Wirtschaftsbund auf die nach wie vor hohe Belastung vieler Betriebe durch Energie- und Netzkosten.
„Neben den Investitionen in die Energieinfrastruktur braucht es auch faire Wettbewerbsbedingungen für unsere Betriebe. Gerade bei den Netzkosten erwarten wir langfristig eine Angleichung an vergleichbare Rahmenbedingungen. Kein Unternehmen darf einen Wettbewerbsnachteil haben, nur weil es in der Steiermark produziert“, betont WB-Direktor Jochen Pack.