Regierungsbilanz 2025: Weichenstellungen für Stabilität und Wachstum – Reformkurs konsequent fortsetzen 

Mit der Regierungsbilanz 2025 zieht die Bundesregierung eine erste Zwischenbilanz in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Aus Sicht des Wirtschaftsbundes ist festzuhalten: Es wurden wichtige Weichen gestellt, um Stabilität zu sichern und den Wirtschaftsstandort Österreich wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Gleichzeitig zeigt die Bilanz deutlich, dass der eingeschlagene Reformkurs konsequent weitergeführt und vertieft werden muss. 

Ein zentraler Schwerpunkt der Regierungsarbeit liegt auf der Sanierung der Staatsfinanzen. Nach Jahren außergewöhnlicher Krisenmaßnahmen ist es richtig und notwendig, Budgetdisziplin wieder stärker in den Fokus zu rücken. Das Doppelbudget 2025/26, Einsparungen im öffentlichen Bereich sowie der Abbau ineffizienter Förderungen sind wichtige Schritte, um finanzpolitischen Handlungsspielraum zurückzugewinnen. Entscheidend ist dabei, dass Konsolidierung mit Strukturreformen verbunden wird und nicht zulasten der leistungsstarken und zukunftsorientierten Unternehmen geht.] 

Positiv zu bewerten sind vor allem die konkreten Entlastungs- und Wachstumsimpulse für Unternehmen. Die Verdoppelung des Investitionsfreibetrags setzt ein starkes Signal für Investitionen und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit. Ebenso bedeutend ist das umfassende Entbürokratisierungspaket mit über 100 Maßnahmen, das Genehmigungsverfahren beschleunigt, Meldepflichten reduziert und Unternehmen spürbar entlastet. Bürokratieabbau bleibt eine Kernforderung des Wirtschaftsbundes – hier wurden erste wichtige Schritte gesetzt. 

Auch die Erhöhung von Pauschalierungsgrenzen, gezielte Entlastungen für Handwerk, Gewerbe und KMU sowie die NoVA-Befreiung für Handwerkerfahrzeuge zeigen, dass der Mittelstand als Rückgrat der heimischen Wirtschaft stärker in den Fokus rückt. Diese Maßnahmen schaffen mehr Planungssicherheit und reduzieren administrative Hürden im betrieblichen Alltag. 

Im Energiebereich setzt die Bundesregierung wichtige Impulse zur Dämpfung der Stromkosten, zur faireren Verteilung der Netzkosten und zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Das stärkt die Standortattraktivität, gibt Betrieben mehr Kalkulierbarkeit und unterstützt gleichzeitig den notwendigen Ausbau der Energieinfrastruktur. 

Darüber hinaus enthält die Regierungsbilanz Schritte zur Stärkung des Arbeitsmarktes, zur gezielten Qualifizierung von Fachkräften und zur besseren Nutzung von Arbeitskräftepotenzialen – etwa durch neue Modelle im Übergang in die Pension. Diese Maßnahmen sind wesentlich, um dem Fachkräftemangel nachhaltig entgegenzuwirken. 

Gleichzeitig gilt aus Sicht des Wirtschaftsbundes klar: Die Regierungsbilanz ist eine Zwischenetappe, kein Endpunkt. Jetzt braucht es Tempo und Konsequenz bei der Umsetzung sowie weitere Reformen – insbesondere bei der Entlastung von Arbeit und Leistung, bei der Modernisierung staatlicher Strukturen und bei der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Umfeld. 

Fazit: Die Regierungsbilanz 2025 zeigt richtige Ansätze und wichtige Fortschritte. Entscheidend wird sein, dass der Reformkurs konsequent fortgesetzt wird – mit einem klaren Fokus auf Unternehmertum, Leistung und Wachstum. Nur so kann Österreich langfristig wirtschaftlich erfolgreich bleiben und seinen Wohlstand sichern. 

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