Was brauchen heimische Betriebe, um auch in Zukunft erfolgreich wirtschaften zu können? Dieser Frage ging Wirtschaftsbund-Direktor Jochen Pack bei einer Betriebstour durch die Bezirke Graz-Umgebung und Weiz nach. Gemeinsam mit den regionalen Wirtschaftsbund-Vertretern besuchte er unterschiedliche Unternehmen und tauschte sich mit den Unternehmern über ihre Erfahrungen, aktuelle Herausforderungen und die notwendigen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen aus.
Drei Betriebe, drei unterschiedliche Einblicke
In Graz-Umgebung führte die Tour zunächst zur Steindlbau GmbH in Feldkirchen, anschließend zum Westside Bike Store in Kalsdorf. Am Nachmittag stand im Bezirk Weiz ein Besuch beim Baumeister- und Zimmereibetrieb Feldgrill am Programm. Die unterschiedlichen Betriebe zeigen die Vielfalt der steirischen Wirtschaft: vom Bau über Handel und Dienstleistung bis hin zum traditionellen Handwerk. Gemeinsam ist ihnen der Anspruch, sich am Markt weiterzuentwickeln und auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen erfolgreich zu bleiben. Im Mittelpunkt der Gespräche standen deshalb nicht nur die jeweiligen Unternehmen, sondern auch jene Rahmenbedingungen, die Investitionen, Beschäftigung und unternehmerische Entwicklung ermöglichen.
Starke Interessenvertretung beginnt vor Ort
Neben den Betriebsbesuchen nutzte Pack die Tour auch für Gespräche mit den Wirtschaftsbund-Ortsgruppen. Denn funktionierende Interessenvertretung braucht neben der politischen Arbeit auf Landes- und Bundesebene vor allem den regelmäßigen Austausch mit den Unternehmern in den Regionen. Gerade die Orts- und Bezirksgruppen sind dabei eine wichtige Verbindung zwischen den Betrieben und der Landesorganisation. Anliegen können dadurch unmittelbar aufgenommen, gebündelt und in die politische Arbeit eingebracht werden. Für den Wirtschaftsbund steht deshalb fest: Wer wirtschaftspolitische Entscheidungen treffen und mitgestalten will, muss wissen, was in den Betrieben tatsächlich passiert.