WB bestätigt Herk einstimmig und arbeitet an Transparenz-Paket

Bei der heutigen Sitzung der Landesleitung wurde Josef Herk einstimmig als Landesgruppenobmann bestätigt.  Auch wurden weitreichende Schritte beschlossen, die dem Wirtschaftsbund die zeitgemäße Transparenz bringen werden.

Wie gestern den Medien angekündigt, stellte Herk heute in der Sitzung der Landesleitung dem Gremium die Vertrauensfrage – dieses wurde ihm von allen 29 anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern ausgesprochen. „Ich möchte mich herzlich bei den Funktionärinnen und Funktionären für das Vertrauen bedanken“, so WB-Obmann Josef Herk nach der heutigen Sitzung.

Das Zusammentreffen des zweithöchsten Entscheidungsgremiums des WB Steiermark zeigte neben der offen geführten Diskussion betreffend der Funktionsentschädigungen, die Notwendigkeit tiefgreifender systematischer Veränderungen in Sachen gelebter Transparenz auf. Der Wirtschaftsbund nutzt das ins Rollen gebrachte Thema als Startschuss für die Erarbeitung und Umsetzung eines umfassendes Transparenzpakets. Im Fokus werden die Themenbereiche transparente und effektive Kommunikation und Compliance stehen. Als erster Schritt werden die Funktionsentschädigungen bis zum Beschluss des Transparenzprojektes ausgesetzt. „Eine solche Funktion erfordert vollen Einsatz, den ich auch gerne bereit bin, weiterhin zu geben – mit oder ohne Funktionsentschädigung“, so Landesgruppenobmann Josef Herk bei der heutigen Sitzung. Als weitere Maßnahme wurde angekündigt, bereits den Jahresabschluss des Jahres 2022 sowie die Funktionsentschädigungen der WB-Mandatar:innen zu veröffentlichen.

Als stärkste wahlwerbende Gruppe in der WKO wird der Wirtschaftsbund Steiermark seine Stimme nutzen und diese Offenlegung und Kommunikation nicht nur innerhalb der eigenen Organisation umsetzen, sondern auch mit Unterstützung der Mandatar:innen, Transparenz in allen Gremien und Funktionen der WKO einfordern. „Klar ist, Transparenz ist sowohl für den Wirtschaftsbund als auch die Wirtschaftskammer das Gebot der Stunde“, so Herk.

„Wie in den letzten Tagen schon gesagt, müssen wir Informationen über finanzielle Gebarung und Entscheidungen aktiv kommunizieren. Wir haben uns zu lange damit begnügt, Informationen zwar abrufbar zu machen, aber es nicht als unsere Bringschuld gesehen, zeitnah und übersichtlich alle diese Sachverhalte aktiv zu kommunizieren“, sieht Wirtschaftsbund-Direktor Jochen Pack die Dringlichkeit zur Erneuerung.

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