Graz

 

Graz mit seinen 300.000 Einwohnern bietet mittlerweile 200.000 Jobs. Eine Vielzahl davon fallen auf die 10.000 Arbeitgeberbetriebe in der Stadt. Die Wachstumsdynamik bietet für die Wirtschaft viele Chancen, bringt aber auch Herausforderungen in der Stadtentwicklung mit sich. Das übergeordnete Ziel des WB Graz ist es, die Wirtschaft bei der Nutzung dieser Chancen zu unterstützen und gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Stadtentwicklung zu leisten, damit insgesamt die Lebensqualität in unserer schönen Stadt noch höher wird.

UNSERE ARBEIT BERUHT DABEI
AUF FOLGENDEN 3 SÄULEN

1. INTERESSENVERTRETUNG

Der Wirtschaftsbund ist DIE Vertretung für die heimische Wirtschaft. Wir setzen uns vehement für wirtschaftsgerechte Rahmenbedingungen ein, damit sich die Wirtschaft langfristig positiv entwickeln kann und Graz an Attraktivität für unternehmerische Tätigkeiten gewinnt. Insbesondere gilt es hier das Wachstum durch Abbau bürokratischer Hürden zu stärken, Innovationen und Digitalisierung voranzutreiben, Wertschätzung gegenüber Unternehmer erhähen und der Ausbau der Infrastruktur sicherzustellen.

Der Wirtschaftsbund setzt sich mit der Aktion „Erneuern statt Besteuern“ für weniger Bürokratie bei den heimischen Unternehmen ein. Der Mittelstandskongress im Jahr 2012 stärkt vor allem die österreichischen KMUs. 2016 erreicht der Wirtschaftsbund die Lohnnebenkostensenkung beim Kranken- und Arbeitslosenversicherungsbeitrag. 2017 wird Harald Mahrer Wirtschaftsbundpräsident. Im Jahr darauf setzt der WB seine Forderung nach flexiblen Arbeitszeiten durch. Das Wirtschaftspaket „Offensive für den Wirtschaftsstandort“ entlastet viele heimische Betriebe. 2020 gewinnt der Wirtschaftsbund mit 69,6% klar die Wirtschaftskammerwahlen und stellt wieder alle neun Landespräsidenten.

Der Wirtschaftsbund setzt sich mit der Aktion „Erneuern statt Besteuern“ für weniger Bürokratie bei den heimischen Unternehmen ein. Der Mittelstandskongress im Jahr 2012 stärkt vor allem die österreichischen KMUs. 2016 erreicht der Wirtschaftsbund die Lohnnebenkostensenkung beim Kranken- und Arbeitslosenversicherungsbeitrag. 2017 wird Harald Mahrer Wirtschaftsbundpräsident. Im Jahr darauf setzt der WB seine Forderung nach flexiblen Arbeitszeiten durch. Das Wirtschaftspaket „Offensive für den Wirtschaftsstandort“ entlastet viele heimische Betriebe. 2020 gewinnt der Wirtschaftsbund mit 69,6% klar die Wirtschaftskammerwahlen und stellt wieder alle neun Landespräsidenten.

Highlights

WEITERE EVENTS AUS
DEM BEZIRK

28.05.2026

Wirtschaft trifft Apotheke

02.06.2026

Vernetzungstreffen „Wirtschaft trifft Medizin“, 2. Juni, 18:00 Uhr

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#GRWGRAZ

Graz braucht Wachstum, Dynamik und Wohlstand

Dafür braucht es eine Wirtschaftspolitik, die Wachstum ermöglicht, Betriebe stärkt, Wohlstand schafft und neue Dynamik in die Stadt bringt. Gleichzeitig gilt es, das Selbstvertrauen als Wirtschaftsstandort zurückzugewinnen. Graz war und ist Innovations- und Technologiestandort.

Mit zahlreichen Unternehmerinnen und Unternehmern, herausragenden Pionieren und tüchtigen Kaufleuten verfügt die Stadt über enormes Potenzial. Dieses Potenzial muss wieder selbstbewusst genutzt werden, um eine Stadt zu gestalten, auf die man stolz ist und die international sichtbar ist.

Stadt- und Standortattraktivität, daraus resultierende Arbeitsplätze sowie Wohlstand und Frequenz in der Innenstadt sind keine Nebenthemen. Sie sind Kern moderner Wirtschaftspolitik – zum Nutzen aller.

DIDI Bernhard Bauer Stadtgruppenobmann

Wirtschafts­bund Graz UNSER WIRTSCHAFT­LICHER FOKUS

Ohne eine funktionierende Industrie und Wirtschaft gibt es keine Arbeitsplätze, keinen Wohlstand, keine Frequenz – und damit langfristig keine lebendige Stadt. Wer den Leerstand in der Herrengasse nicht will, muss die Ursachen an der Wurzel bekämpfen. Wer A sagt, muss auch B sagen.

Graz muss im Standortwettbewerb wieder offensiv auftreten. Wir stärken Graz als internationalen Innovations- und Produktionsstandort durch gezielte Ansiedelungen und moderne Infrastruktur.

  • Vom Kultur- zum Innovationsstandort: Graz ist mehr als die Kulturhauptstadt 2003. Bis 2030 müssen wir uns als Innovations- und Technologiestadt von internationalem Rang weiter etablieren und klare wirtschaftliche Perspektiven bieten.
  • Flagships in die Innenstadt: Die Innenstadt ist unser Aushängeschild. Wir forcieren die gezielte Ansiedelung bekannter Marken und Flagship-Stores, um diese Positionierung wieder sichtbar zu machen.
  • Professionelles Ansiedelungsmanagement: Wir bauen das Ansiedelungsmanagement aus und schaffen konkrete Anreize für Neuansiedlungen. Das Wirtschaftsbudget und das City-Management werden dafür personell und finanziell adäquat ausgestattet.
  • Einnahmen durch Wachstum: Wir verstehen neue Betriebsansiedelungen als Hebel, um Arbeitsplätze in die Stadt zu bringen und die Kommunalsteuereinnahmen nachhaltig zu steigern.
  • Reiseinfrastruktur stärken: Der Flughafen Graz wird als „Airport-Hub Süd“ mit besserer internationaler Anbindung gestärkt und die notwendige Bahnhaltestelle eingefordert.
  • Produktionsstandort sichern: Wir bekennen uns zu Graz als Standort für Gewerbe und Industrie. Bauflächen für Betriebe werden im Flächenwidmungsplan gezielt ausgewiesen und reserviert. Bestehende Betriebe schützen wir vor heranrückender Wohnbebauung, um Flächenpotenziale langfristig zu sichern.

Fachkräfte sind der Schlüssel für unsere Wettbewerbsfähigkeit.

  • Familie & Beruf: Wir verstehen Vereinbarkeit als harten Standortfaktor. Kinderbetreuung wird ausgebaut, flexibilisiert und besser an Arbeitszeiten angepasst.
  • Fachkräftegewinnung: Betriebe werden bei der Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern aktiv unterstützt. Das Welcome- und Onboarding-Programm für den Zuzug aus dem In- und Ausland wird ausgebaut.
  • Schul-Kooperationen: Die Zusammenarbeit der Grazer Schwerpunktmittelschulen mit Unternehmern wird intensiviert.

Überregulierung ist Gift für Selbstständigkeit. Behörden müssen sich als Dienstleister verstehen, um Unternehmergeist zu fördern.

  • Altstadtschutz mit Augenmaß: Das Altstadterhaltungsgesetz wird novelliert, um Schützenswertes zu bewahren, aber mehr Raum für neue Entwicklungen zu lassen.
  • Schnellere Verfahren: Wir beschleunigen Verfahren durch Vereinfachungen und den vermehrten Einsatz nichtamtlicher Sachverständiger.
  • Flexible Nutzung: Die Aufstellungs- und Bewilligungsrichtlinie wird überarbeitet, um mehr Spielraum für Gastgärten, Sonnenschutz und Verkaufseinrichtungen zu schaffen.

Mehr Menschen in der Stadt bedeuten mehr Umsatz, Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Wir setzen auf aktive Belebung statt Einschränkung.

  • Tourismus-Offensive: Um zusätzliche Kaufkraft zu generieren, beleben wir den Tourismus mit klaren Themenkampagnen, Events und internationaler Vermarktung. Sportevents, Messen, Kongresse und Großveranstaltungen werden gezielt gefördert.
  • Gastronomie entfesseln: Wir weiten Öffnungszeiten in Gastgärten aus, um Konsum zu ermöglichen. Die Winter-Gastronomie wird gestärkt, Gastgartengebühren gesenkt und Ganzjahresangebote gefördert.
  • Belebungskonzepte: Mit Foodhalls und neuen Gastronomiekonzepten beleben wir Innenstadt und Stadtteile.
  • Leerstandsbekämpfung: Leerständen begegnen wir aktiv durch temporäre Nutzungen, Anreizmodelle für Vermieter und ein städtisches Leerstandsmanagement.
  • Events erleichtern: Veranstaltungen im öffentlichen Raum werden durch schnellere Verfahren vereinfacht und die Gebühren für die Platznutzung gesenkt. Zusätzlich schaffen wir „Regulatory Sandboxes“, um innovative Event-Konzepte testen zu können.
  • Digitales Marketing: Wir sprechen gezielt digitale Multiplikatoren und internationale Influencer an. Zur Unterstützung von Werbemaßnahmen wird umfangreiches, lizenzfreies High-End-Bildmaterial produziert.
  • Internationales Bildungsangebot: Um den Zuzug von hochqualifizierten Fachkräften zu erleichtern, sollen Grazer Schulen international zertifizierte Lehrgänge anbieten.

Hohe Kosten gefährden Betriebe und Arbeitsplätze. Die Stadt muss sich aktiv für Entlastung einsetzen.

  • Energiekosten senken: Wir setzen uns bei übergeordneten politischen Ebenen für ein leistbares Energieniveau ein und nutzen städtische Spielräume zur Kostenreduktion bei Abgaben. Inflationseffekte werden bei allen Entscheidungen berücksichtigt.
  • Entlastung: Eigentümer, Betriebe und Mieter werden bei Energie- und Infrastrukturkosten entlastet.
  • Bürokratie-Check: Zusätzliche Ebenen wie Bebauungspläne evaluieren wir strikt auf Wirtschaftlichkeit und Kostentreiber.
  • Baurecht & Verdichtung: Wir fordern eine Entschlackung des steirischen Baurechts zur Kostensenkung. Zudem entwickeln wir eine Nachverdichtungsstrategie für gut erschlossene Gebiete, um etwa Supermarkt-Flachbauten mehrgeschossig nutzbar zu machen.

Ein sicheres und gepflegtes Umfeld ist Voraussetzung für Konsum, Tourismus und Investitionen.

  • Sauberkeit & Sicherheit: Wir verbessern den Zustand des öffentlichen Raums konsequent. Verwahrloste Zonen, offener Drogenkonsum und Vandalismus werden zurückgedrängt.
  • Konsequentes Handeln: Sicherheitsfragen gehen wir breit und entschlossen an – im Interesse von Betrieben, Gästen und Bewohnern.
  • Infrastruktur & Jugend: Öffentliche WC-Anlagen werden aufgewertet. Jugendangebote bauen wir aus, um Belebung ohne Verdrängungseffekte zu ermöglichen.

Die Qualität des öffentlichen Raums entscheidet über Aufenthaltsdauer, Frequenz und Konsum.

  • Mur-Aufwertung: Das Murufer wird gezielt aufgewertet und wirtschaftlich nutzbar gemacht. Dazu gehören ein Management für die Murinsel mit Veranstaltungsreihen, neue Ideen wie zum Beispiel schwimmende Plattformen mit Bars sowie die Begrünung der Brücken.
  • Lebensraum gestalten: Gastronomie und temporäre Nutzungen am Fluss erhöhen die Frequenz. Ein Ideenwettbewerb zum Lebensraum Mur soll Bürgerbeteiligung stärken und neue Konzepte liefern.
  • Surfwelle umsetzen: Die Umsetzung der Mur-Surfwelle schafft ein Freizeitangebot mit internationaler Strahlkraft.
  • Starke Verbindung: Wir positionieren die Mur als verbindendes Element zwischen den Bezirken 8010 und 8020.
  • Qualitätssicherung: Die Gestaltungsqualität des öffentlichen Raums muss beibehalten und Degradierungen (z. B. Asphalt zwischen Platten) unterbunden werden. Attraktive Abkühlungszonen (z. B. Springbrunnen) steigern die Qualität im Sommer.
  • Service für Einkaufende: Wir schaffen flexible Kinderbetreuungsangebote für Eltern, die in der Innenstadt einkaufen.
  • Mühlgang: Die Zukunft des Mühlgangs wird ergebnisoffen evaluiert, um eine geeignete Nachnutzung zu finden.

Öffentliche Investitionen müssen wirtschaftlichen Nutzen bringen. Wir müssen die akademische Spin-off-Quote erhöhen, um Forschungsergebnisse für Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu verwerten.

  • Spin-Off Center Graz: Fokus auf die Kommerzialisierung von Erfindungen aus den Universitäten.
  • Inkubator-Programm: Aufbau eines frühphasigen Programms in Kooperation mit den Unis, um das mit öffentlichen Mitteln aufgebaute Potenzial für Start-ups und neue Industrien zu nutzen.
  • Makers Space & Kreativhub: Schaffung eines offenen Innovationsraums für Technik, Handwerk und Kreativwirtschaft nach dem Vorbild der Tabakfabrik Linz.
  • Förderung & Finanzierung: Städtische Förderungen werden ausgebaut und vereinfacht. Wir legen einen städtischen Investitionsfonds auf.
  • Innovationsfreundliches Klima: Bürokratieabbau und Deregulierung beschleunigen Innovation. Kooperationen zwischen Wirtschaft, Hochschulen und Stadt werden intensiviert.

Erreichbarkeit entscheidet über Frequenz. Unsere Mobilitätskonzepte orientieren sich an den Bedürfnissen von Kunden und Wirtschaft.

  • Parken neu gedacht: Wir bauen Park-&-Ride-Anlagen aus und führen ein einheitliches, digitales Parksystem für alle Tiefgaragen ein: Einmal registrieren, überall einfahren, bargeldlos bezahlen via Monatsrechnung. Parkgebühren gestalten wir wirtschaftsfreundlich.
  • E-Mobilität: Die E-Ladeinfrastruktur wird in Kooperation mit privaten Anbietern flächendeckend ausgebaut.
  • Öffentlicher Verkehr: Wir forcieren die rasche Umsetzung des Nahverkehrsknotens Gösting samt Straßenbahnanbindung (Nord-Westlinie). Die „Altstadtbim“ wird bis zum Hauptbahnhof erweitert, um das Potenzial der Koralmbahn zu nutzen.
  • Angebotserweiterung: Das ÖV-Angebot wird nachts und an Wochenenden ausgebaut. Konzepte müssen den gesamten Großraum Graz einbeziehen, um Pendlerströme besser zu lenken.
  • Highspeed überall: Der Ausbau schneller Internet-Infrastruktur soll flächendeckend vorangetrieben werden.

Unser wirt­schafts­politischer Anspruch

Wir stehen für eine wirtschaftsorientierte Stadtpolitik mit klaren Prioritäten: mehr Frequenz, mehr Investitionen und weniger Hürden. Graz braucht keine ideologischen Experimente, sondern eine Politik, die funktioniert.

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WB Graz - BGHV | 22.09.2025

Wir haben regelmäßig Veranstaltungen und halten die schönsten Momente in Bildern fest – als Erinnerung für uns alle.
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